Mitten in Luzern

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Wie viele Male bin ich schon durch das wunderbare Luzern mit meiner Spiegelreflexkamera gerannt und habe die Sehenswürdigkeiten aber auch die Unsehenswürdigkeiten fotografiert. Von unseren lieben chinesischen Gästen während einer Langzeitaufnahme in der blauen Stunde geschubst, von vermeintlichen Protagonisten beschimpft und gezwungen worden das Foto zu löschen bis zur Einladung zum Fotografieren einer sich in Posen werfenden jungen hübschen Frau (die wahrscheinlich nicht ernst gemeint war) habe ich schon viel erlebt.

Diese Stadt an der Reuss lebt, birgt unvorhersehbares und ist gut drauf. Gebettet am Fusse des Pilatus präsentiert sie sich wie auf einem Silbertablett und lebt von der Geschichte vergangen Zeiten. Die Stadtmauer mit ihren dominanten Wachtürmen ist nur eines der Wahrzeichen der Stadt.

Ich habe Bilder von der Reuss, von der Kapellbrücke, vom Bahnhof und vom sauberen tiefblauen See. Mir kam dann die zugegebenermassen nicht ganz abwegige Idee, die Stadt mit einem Model zu besuchen. Zuerst dachte ich, wir machen den Shooting Event nach dem Feierabend. Als ich dann in diesjährigen, einmalig schönen sonnenreichen Sommer die Route abging, war ich am Ende triefend nass, wie wenn ich einen Marathon gelaufen wäre. Es war so was von warm, dass das Model keine Chance hätte, nicht auch verschwitzt zu sein, was wiederum auf den Bildern unvorteilhaft rüberkommt.

Kurzerhand wurde das Shooting mit Genehmigung des Models auf einen Morgen verlegt. 07:00Uhr war das Shooting angesagt. Nicht wirklich meine Zeit. Gefühlt mitten in der Nacht gewann der Verstand  den Kampf gegen die Müdigkeit und den inneren Schweinehund und der Tag konnte beginnen. Ich vermelde: Pünktlich konnte das Vorhaben gestartet werden bei doch schon über 20 Grad! Und das Licht war himmlisch. Noch sehr tief stand die Sonne am morgendlichen Horizont und flutete ihr warmes Licht durch Luzern. Genau das Licht, dass ich so liebe.

Bettina kenne ich aus einem Workshop und durfte mich vor der Kamera begleiten. Ich wählte sie aus, weil sie damals schon sehr unkompliziert und immer gut drauf war.  Sie machte einen fantastischen, sehr professionellen Job,  und es gab wunderschöne Bilder, wie ich finde. Danke Bettina für das rundum gelungene Shooting.

Model: Bettina
MUA: Bettina
Fotograf: Mike Weeks / Weeks Photo Art

Portrait oder Porträt

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Was ist ein Porträt? Die Definition in Wikipedia lautet:

Ein Porträt (von französisch portrait: ‚Brustbild‘ oder ,Bildnis‘; im Deutschen früher auch ‚Portrait‘) ist ein Gemälde, eine Fotografie, eine Plastik oder eine andere künstlerische Darstellung einer oder mehrerer Personen.

Nach dem Ausschnitt unterscheidet man das Porträt wie folgt

Ganzfigur: Darstellung stehend oder sitzend. Als Skulptur auch Statue (Standbild) oder Statuette genannt.

Kniestück: mit Einbeziehung der Knie, stehend oder sitzend.

Hüftbild: Oberkörper bis zum Schritt

Halbfigur: Oberkörper bis zur Taille, unter Einbeziehung der angewinkelten Arme mit den Händen.

Bruststück: Kopf mit einem Großteil des Oberkörpers, Schultern und Armabschnitten.

Schulterstück oder Büste: Die Schulteransätze sind mit einbezogen und das Porträt endet auf Achselhöhe.

Kopfbild: Darstellung mit dem Hals (Halsabschnitt),ohne jeglichen Teil des Rumpfes.

So, das wären mal die für mich hauptsächlichsten Definitionen. Es gebe noch die Definitionen der Kopfhaltung. Die lassen wir mal aussen vor. Jeder Ausschnitt hat seinen Reiz. Mir persönlich gefallen Bilder von der Hüfte aufwärts am besten. Sie spiegeln die Stimmungen, die Emotionen und die Schönheit der Abgebildeten am besten, wobei letzteres natürlich immer im Auge des Betrachters liegt. Augen verraten viel und können ein spezielles Ambiente vermitteln, je nachdem wie der Blick ist und wohin sie schauen. Das gilt sowohl für Frauen- wie auch für Männerporträts.

Als Fotograf gefallen mir Bilder, wo die Protagonistin direkt in die Kamera schaut. Wenn man auf einer Fotografie in die glasklaren Augen blicken kann, finde ich persönlich sehr spannend. Blicke können Emotionen hervorrufen. Nachdenkliche, traurige, aufreizende, fröhliche aber auch böse Blicke können einem fesselnd vor einem Bild inne halten lassen.

Vielleicht gelingt es mir mit diesen Beispielen zu demonstrieren, was ich meine.

Model: NikolArt, Sybille, Tess

Sigma Art 50mm F1,4 DG HSM

Sigma 50mm 4 Nikon

 

Mein 50 mm Objektivarsenal hat Zuwachs bekommen. Ich habe zwar die Nikonscherben  f1.4 und  f1.8, aber beide überzeugen mich nicht. Nikon hat auch noch ein 58mm f1.4 im Angebot aber die ist auch erst ab Blende 2.8 richtig scharf und kostet ein Vermögen. Man kauft sich ein lichtstarkes Objektiv, aber es ist mit offener Blende nicht scharf. Auch wenn man 2 Blenden abblendet, ist die  Schärfe noch immer nicht überzeugend. Eifersüchtig schielte ich da schon immer ins Canon Lager. Canon hat da eine wirklich gute f1.2 Linse!

50mm Objektive für Nikon-
Links: Nikkor 50mm 1:1.8 D, Mitte: Nikkor 50mm 1.1.4 G, Rechts: Sigma 50mm 1:1.4 DG

Eigentlich liebe ich die Brennweite 50 mm, aber wenn die Qualität der Bilder nicht überzeugt? Sigma, Tamron und wie die Hersteller alle heissen, die Objektive für Nikon (und auch Canon) in einem niedrigen Preissegment auf dem Markt haben, kamen für mich eigentlich nicht in Frage. Es kamen bei mir nur Nikon Objektive in Betracht, den nur Nikon weiss wie man ein Objektiv bauen muss, dass zu einem Nikon – Kamerabody optisch präzise passt. Aber eben, wo bleibt ein lichtstarkes 50 mm, dass mich überzeugt? Sigma Art 50mm F1,4 DG HSM weiterlesen

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