Meine Fotografen WEB-Seite ist geboren

Logo Weeks Photo ArtDiese Seite ist ein Blog.  Den gibt es eigentlich schon lange. Derjenige oder diejenige,  die den Blog seit einiger Zeit verfolgen, es sind doch schon 4 Jahre,  wird bemerkt haben, dass immer mehr Shootings gepostet worden sind.

Das bedeutet schlussendlich, dass ich auch mehr Shootings mit Personen mache als früher. Ja, ich habe richtig Spass daran bekommen, Personen zu fotografieren. Das musste ich lernen. Ich meine dabei nicht die nur die Technik, sondern auch, das es Leute gibt, die sich gerne fotografieren lassen und freude an Bildern haben, auf denen sie abgebildet sind.

Bei mir ist das eher nicht so der Fall. Ich stehe zugegebenermassen lieber hinter der Kamera als vor der Kamera. Und darum gilt das auch für jedermann (und Frau), dachte ich. Dem ist, Gott sei Dank, nicht so.

Was liegt nun näher, als seine Dienste zu präsentieren? Am einfachsten ist, man bietet sie an. Ok, ich habe schon eine Web-Page, die sich dem Thema Fotografie widmet. Aber auf einem Blog seine Dienste anbieten? Nach reiflicher Überlegung kam ich zur Überzeugung, dass das nicht die richtige Art von Web -Seite ist.

Darum habe ich eine neue Seite im Internet eröffnet, die mich als “Fotografen” vorstellt. Ihr findet die Seite unter der Adresse:

www.weeksphotoart.com

Einfach darauf klicken und schon könnt ihr meine neue Seite besuchen. Würde mich freuen.

 

Darf man ein Bild mit Photoshop bearbeiten?

Photoshop_CC_icon-150x150

Nach dem ich beim letzten Blogeintrag festgestellt habe, dass Akt kein Porno ist, will ich nun weitere Bilder zum Thema Akt posten. Diesmal war es ein Shooting im Studio. Ja, ein Teil von Euch hat diese schon im Facebook gesehen. Sie entstanden an einem Workshop bei Reto Heiz mit dem Model Monica Sheridan. Immer im Hinterkopf: Akt ist die künstlerische Darstellung der Nacktheit.

Heraus kamen schöne sexy Portraits und Ganzkörper – Akt. Ja, das ist meine Empfindung und Einschätzung der Bilder. Und noch was, ja sie sind mit Photoshop bearbeitet. Und jetzt sind wir beim Thema.

Wieso und für was setzte ich Photoshop ein? Schon bei der analogen Fotografie  musste man den richtigen Film wählen. Es gab Filme für die verschiedensten ISO Werten und man musste sich entscheiden, ob man Outdoor oder Indoor fotografieren wollte. Darum gab es Tageslicht- oder Kunstlichtfilme. Diese Filme musste man in einem Labor mit Chemikalien entwickeln um ein Negativ oder ein Diapositiv zu erhalten. Digital fotografiere ich im sogenannten Raw Format. Das ist ein Format, in dem die Kamera die rohen Daten speichert, die das Bild  sehr technisch beschreibt. Diese RAW Daten kann man nicht als Bild ansehen, da die RAW Formate von Kamerahersteller zu Kamelhersteller sich unterscheiden und dieses Format somit nicht standardisiert ist. Damit man doch was sehen kann, werden intern im Photoshop sogenannte Vorschaubilder aus den RAW Dateien generiert. Um eine Bilddatei zu erstellen, müssen die Bilder entsprechend im Photoshop als PSP, JPG, TIFF oder ähnliches abgespeichert werden.

Da fängt auch der erste Schritt im Photoshop an. Wie zu Analogzeiten entwickelt man mit dem Photoshop die RAW Dateien. Da geht es um Helligkeit, Kontraste, Sättigung, Schärfe, Weissabgleich und weiteren Einstellungen.

Als nächsten Schritt wird das Bild retuschiert. Das bedeutet, dass man Sensorflecken, Dreck, störende Haare, kleine Pickel, Fältchen und fleckige Haut versucht zu eliminieren. Da muss man fast nichts machen, wenn das Model im Vorfeld von einer Make Up Artistin mit Make Up, und Puder geschminkt worden ist. Auch das machte man schon in den Analogzeiten. Was viele nicht wissen ist, dass wenn man früher bei einem Fotolabor ein Poster bestellt hat, wurde das Poster auch mit Pinsel und Farbe retuschiert.

Fazit: Man hat zwar den Photoshop gebraucht, hat aber nur Arbeiten erledigt, die man zur Analogzeiten auch gemacht hat, einfach damals als „analoges“ Handwerk.

Nun schneidet man es mit Photoshop noch zu und schärft das Bild noch. Jetzt ist es bereit exportiert oder gedruckt zu werden. Und ich wiederhole mich: Auch zu Analogzeiten …

Wieso gibt es diese negativen Schlagzeilen: Das Bild ist sicherlich mit PS bearbeitet worden! Problematisch ist es, wenn man mit Photoshop anfängt den Körper zu formen. Die Person wird schlanker gemacht und die Beine werden verlängert. Eine Barbie Figur wird geboren. Muskel und Busen werden vergrössert, Lippen werden verbreitert, Zahnstellungen korrigiert, abstehende Ohren werden angelegt etc. etc. Und das nur, um in der derzeitigen Gesellschaft und dessen Schönheitswahrnehmung (oder doch Schönheitswahn?) die optimalste Figur hervor zu bringen.

Lange Zeit war es so, dass sich eine schlanke, sportliche und hübsche Person besser Verkauft als eine dicke und unbewegliche. Gott sei Dank gib es ein Umdenken.

Schlussendlich will ich folgende Aussage machen. Es ist nichts dabei und normal, wenn ein Bild mit dem Photoshop bearbeitet worden ist. Das ist heute bei fast 100% der Bilder der Fall. Kritisieren kann und darf man dann, wenn das Model  in der Form verändert wird. Tragisch ist es dann, wenn es so offensichtlich ist, dass es jedes Kind erkennt und bemerkt.

Übrigens: Wer mit dem Handy fotografiert und dann dies mit einer App bearbeitet hat auch gephotoshopt :-)

weeksblog.com