Darf man ein Bild mit Photoshop bearbeiten?

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Nach dem ich beim letzten Blogeintrag festgestellt habe, dass Akt kein Porno ist, will ich nun weitere Bilder zum Thema Akt posten. Diesmal war es ein Shooting im Studio. Ja, ein Teil von Euch hat diese schon im Facebook gesehen. Sie entstanden an einem Workshop be Reto Heiz mit dem Model Monica Sheridan. Immer im Hinterkopf: Akt ist die künstlerische Darstellung der Nacktheit.

Heraus kamen schöne sexy Portraits und Ganzkörper – Akt. Ja, das ist meine Empfindung und Einschätzung der Bilder. Und noch was, ja sie sind mit Photoshop bearbeitet. Und jetzt sind wir beim Thema.

Wieso und für was setzte ich Photoshop ein? Schon bei der analogen Fotografie  musste man den richtigen Film wählen. Es gab Filme für die verschiedensten ISO Werten und man musste sich entscheiden, ob man Outdoor oder Indoor fotografieren wollte. Darum gab es Tageslicht- oder Kunstlichtfilme. Diese Filme musste man in einem Labor mit Chemikalien entwicklen. Digital fotografiere ich im sogenannten Raw Format. Das ist ein Format, in dem die Kamera die rohen Daten speichert, die das Bild  sehr technisch beschreibt. Diese RAW Daten kann man nicht als Bild ansehen, da die RAW Formate von Kamerahersteller zu Kamelhersteller sich unterscheiden und dieses Format somit nicht standardisiert ist. Damit man doch was sehen kann, werden intern im Photoshop sogenannte Vorschaubilder aus den RAW Dateien generiert. Um eine Bilddatei zu erstellen, müssen die Bilder entsprechend im Photoshop als PSP, JPG, TIFF oder ähnliches abgespeichert werden.

Da fängt auch der erste Schritt im Photoshop an. Wie zu Analogzeiten entwickelt man mit dem Photoshop die RAW Dateien. Da geht es um Helligkeit, Kontraste, Sättigung, Schärfe, Weissabgleich und weiteren Einstellungen.

Als nächsten Schritt wird das Bild retuschiert. Das bedeutet, dass man Sensorflecken, Dreck, störende Haare, kleine Pickel, Fältchen und fleckige Haut versucht zu eliminieren. Da muss man fast nichts machen, wenn das Model im Vorfeld von einer Make Up Artistin mit Make Up, und Puder geschminkt worden ist. Auch das machte man schon in den Analogzeiten. Was viele nicht wissen ist, dass wenn man früher bei einem Fotolabor ein Poster bestellt hat, wurde das Poster auch mit Pinsel und Farbe retuschiert.

Fazit: Man hat zwar den Photoshop gebraucht, hat aber nur Arbeiten erledigt, die man zur Analogzeiten auch gemacht hat, einfach damals als „analoges“ Handwerk.

Nun schneidet man es mit Photoshop noch zu und schärft das Bild noch. Jetzt ist es bereit exportiert oder gedruckt zu werden. Und ich wiederhole mich: Auch zu Analogzeiten …

Wieso gibt es diese negativen Schlagzeilen: Das Bild ist sicherlich mit PS bearbeitet worden! Problematisch ist es, wenn man mit Photoshop anfängt den Körper zu formen. Die Person wird schlanker gemacht und die Beine werden verlängert. Eine Barbie Figur wird geboren. Muskel und Busen werden vergrössert, Lippen werden verbreitert, Zahnstellungen korrigiert, abstehende Ohren werden angelegt etc. etc. Und das nur, um in der derzeitigen Gesellschaft und dessen Schönheitswahrnehmung (oder doch Schönheitswahn?) die optimalste Figur hervor zu bringen.

Lange Zeit war es so, dass sich eine schlanke, sportliche und hübsche Person besser Verkauft als eine dicke und unbewegliche. Gott sei Dank gib es ein Umdenken.

Schlussendlich will ich folgende Aussage machen. Es ist nichts dabei und normal, wenn ein Bild mit dem Photoshop bearbeitet worden ist. Das ist heute bei fast 100% der Bilder der Fall. Kritisieren kann und darf man dann, wenn das Model  in der Form verändert wird. Tragisch ist es dann, wenn es so offensichtlich ist, dass es jedes Kind erkennt und bemerkt.

Übrigens: Wer mit dem Handy fotografiert und dann dies mit einer App bearbeitet hat auch gephotoshopt :-)

Akt ist kein Porno

Akt Fotografie IconWenn man als Fotograf nackte Frauen fotografiert, kann man leicht mittels Vorurteile in einer ganz bestimmten Ecke landen. Vor allem wenn man in meinem Alter ist kommt man in den Verdacht ein lüsterner Mensch zu sein, ein Voyeur, ein Spanner.

Wen ein Aktfotograf kein solcher ist, was ist er dann? Er sollte ein Künstler sein oder mindestens versuchen einer zu sein. Es gilt nämlich eine Stimmung ins Foto zu bringen, der die Schönheit seines Model preist. Eine Stimmung zu fotografieren ist nicht einfach. Martin Zurmühle  gelingt das mit seinen Outdoor Akt Fotos meistens immer.

Was ist das für eine Stimmung? Sie darf ruhig prickelnd sein, ja auch erotisch aber nicht sexistisch. Wie wirkt sich das auf das Bild aus? Ich habe für mich folgende Regeln erstellt. In der Regel sieht man bei mir im Bild kein primäres Geschlecht. Es wird verdeckt. Jede Regel hat auch seine Ausnahme. Bei den Ausnahmen darf es aber nicht die Hauptsache im Bild sein. Grossaufnahmen vom primären Geschlecht ist für mich weder interessant noch spannend.

Was sind gute Aktbilder? Für mich sind gute Aktbilder die, die einem die Gelegenheit geben das die eigenen Fantasie anfängt zu spielen. Ja, Bilder die in einem ein Kopfkino auslösen, finde ich gut aber sind schwer und meistens aufwendig zu fotografieren.

Aktfotos sind aufwendig zu retuschieren. Die Posen müssen sorgfältiger gewählt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Pose nicht unvorteilhaft für das Model wird. Bei angezogenen Models wird das meisten durch die Kleider kaschiert.

Viele meinen, das ein Akt Shooting für den Fotograf eine geile Sache ist. In Tat und Wahrheit ist er mit dem Licht, der Kamera und dem Anweisen des Models beschäftigt. Es ist Arbeit und in diesem Moment konzentriert man sich, die technisch und stilistisch schönsten Fotos zu machen. Für andere Gedanken hat man keine Zeit.

Ist alles richtig gemacht worden so wirken die Bilder nicht billig. Sie sind ästhetisch und zeigen die Frauen von ihrer schönsten Seite. Sie sind prickelnd aber nicht sexistisch.

Hier findet ihr auf Wikipedia die Definition von Akt und weitere Infos zu diesem Thema

Hier meine ersten Schritte in der Sparte Outdoor Akt.

Kapverden

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Endlich geht es in den lang ersehnten Urlaub. Wir hatten uns auf die kapverdischen Inseln geeinigt. Die Flugzeit ist unter 7 Stunden und es soll zwar windig, aber auch so 22 bis 25 Grad warm sein.  Regentage: 1 bis 2. Da kann nichts schief gehen.

Und, ganz gut, wir können dem innerschweizer Fastnachtstreiben aus dem Weg gehen :-). Aber, was wir nicht wussten, auf Kapverden wird Karneval gefeiert. Für mich als Laie gestaltet er sich eher brasilianisch. Ein paar Bilder davon habe ich auch gemacht.

Wir waren auf der Insel Sal, die vulkanischem Ursprung ist. Die Insel hat keine eigene Quellen und alles Wasser wird mit Entsalzungsanlagen aus dem Meerwasser gewonnen. Die Insel ist sehr öde und der super Sandstrand vor dem Hotel kommt daher, dass im Verlauf der Jahrhunderte der Sand vom afrikanischen Festland herüber geweht kam und nur im Sünden der Insel vor kommt.

Leider hatten wir nicht das wunderbare Wetter erwischt und hatten 4 Tage wegen Regen im Hotelzimmer verbracht. (Gott sei Dank gab es deutsches Fernsehen)

An einem Tag haben wir ein Auto gemietet, ein 4×4 Daihatsu und gingen so die Insel erkunden. Das Abenteuer begann, sobald die asphaltierte Strasse aufhörte und das war sehr bald der Fall. Wir in der Schweiz sind es nicht mehr gewohnt auf Schotterpisten zu fahren. Leider! Es macht richtig Spass. Auf einer Sandpiste brachte ich das Fahrzeug auch zum gleiten und driften. Ok, meine bessere Hälfte hatte da nicht so Spass wie ich. Wir besuchten die an einer Hand abzählbaren Sehenswürdigkeiten.  Das “blaue Auge” sieht man zu dieser Jahreszeit nicht aber sehenswert ist das Wellenspiel bei dem mini Fjord nebenan schon. Über Terra Boa ging in die Salinas (früher wurde da Salz abgebaut) und zurück auf den Kite Beach.

Mit einigen Bilder beende ich den Beitrag hier. Viel Spass beim Anschauen.

Kapverden

[img src=http://weeksblog.com/wp-content/flagallery/kapverden/thumbs/thumbs_kapverden-0484.jpg]240Kap Verden
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[img src=http://weeksblog.com/wp-content/flagallery/kapverden/thumbs/thumbs_kapverden-0659.jpg]130Kap Verden Salinas
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